Kroatien

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ISTRIEN

Kroatiens kulinarischer Vorreiter

Istrien war der kulinarische Vorreiter des jungen Kroatiens, hier wurden geschickt die naturgegebenen Vorzüge dieser Halbinsel zur Reife gebracht: Wein und Trüffel sind mittlerweile Markenzeichen geworden, die durcheine hervorragende Gastronomie zur Getlung gebracht werden. Viele der kroatischen Kochpersönlichkeiten sind hier beheimatet, die Spitzenrestaurants sind dicht gasät, aber leider für den Yachttourismus nicht immer günstig gelegen. Mann muss meist in einer der grossen Marinas festmachen, und/oder mit dem Auto eine kruze Strecke fahren, Reservierungen sind obligatorisch – der Weg jedoch lohnt sich immer. Durch die Nähe zu Italien und Österreich stellt Istrien im Gegensatzs zum Süden eine Ganzjahresdestination dar. Wir zeigen Plätze, bei denen man direkt anlegen kann.

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Umag

Im nördlichsten Hafen Kroatiens befindet sich auch eine ACI Marina mit knapp 500 Liegenplätzen. Durch eine bogenförmige Mole ist das natürliche Hafenbecken geschützt, bei der Altstadthalbinsel kann man an der Nordmole festmachen. In der Hefenbucht sind auch Bojen ausgelegt.

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Novigrad

Das im Süden der Bucht von Novigrad auf einer Halbinsel gelegene gleichnamige Städtchen verfügt noch über einen echten Fischerhafen, im dem aber kein Platz für  Gästeboote ist. Man geht in der Bucht vor Anker oder an Bojen, in der neuen Marina Nautica gibt es Tagesliegeplätze.

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Poreč

Am Kai vor der Altstadt ist anlegen möglich, ansonsten findet man in der eher kleinen Marina mit 120 Liegenplätzen. Durch eine bogenförmige Mole ist das natürliche Hefenbecken geschützt, bei der Altstadthalbinsel kann man an der Mordmole festmachen. In der Hafenbucht sind auch Bojen ausgelegt.

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Vrsar

Das Fischerdorf hat sich seinen ursprünglichen Charakter erhalten und liegt auf einer Anhöhe mit gutem Blick auf die davorliegende Bucht und die Marina, der Gemeindehafen wird auch von der Marina mitverwaltet. Vrsar liegt beim Eingang zum Limski Kanal.

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Limski kanal

Etwas mehr als fünf Seemeilen dringt das Meer in das geologisch sehr alte Flusstal des Pazinčica vor, das auch fälschlicherweise als Limski Fjord bezeichnet wird, obwhol hier kein Gletscher am Werk war. Laut Auskunft offizieller Stellen ist ein Befahren nur mit Genehmigung möglich.

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Rovinj

Das Ensemble der Altstadt von Rovinj zählt zu den beliebtesten Destinationen Istriens. Ein Besuch des Turms der Kriche Sveta Eufremija am höchsten Punkt zählt zum Pfllichtprogramm, dieser charakteristische Kirchturm ist dem Campanile im Venedig nachempfunden. Rovinj wird wie die meisten Städte Istriens vom Landtourismus dominiert. Die ACI Marina liegt gegenüber der Altstadt, zu Fuss etwas mehr als einen Kilometer entfernt.

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Pula – ACI Pula

Das Hauptquartier der 21 kroatischen ACI Marinas liegt direkt bei der Marina, vor der Altstadt Pulas und nahe dem Amphitheater. An den Stegen der Marina finden knapp 200 Schiffe Platz, auch Megayachten bis 25m Länge. Das Bistro ”Torta” des dem Amphitheater nachempfundenen, runden Marinagebäudes wird als einziges Marinarestaurant von der ACI marina Grupper geführt.

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Marina Veruda

Südlich von Pula liegt di tiefeinschneidende Bucht mit der Marina Veruda am westlichen Ufer. Mehr als 600 Yachten finden hier Platz, es ist einer der beliebten Ausgangspunkte für Chartertörns. Bis ins Zentrum von Pula mit seiner Altstadt sind es von hier aus ungefähr 4km.

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Brijuni

Man ist gespalten, ob des Anblicks dieser Bucht auf der Westseite von Veli Brijun – herrlich unberührt ist sie dank des Nationalparkstatus der Inselgruppe bei Pula – und doch würde man hier gerne vor Anker gehen. Anlegen auf der früheren Sommerresidenzinsel Marchall Tito’s ist jedoch nur im Hafen von Veli Brijun möglich und nicht ganz billig. Auf der Insel befinden sich Hotels und ein subtropischer Park.

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KRK

Die Insel mit ihrem gleichnamigen Hauptort ist beliebter Ausgangspunkt für Törns

Die grösste der kroatischen Inslen profitiert durch die mehr als einen Kilometer lange Brücke, die sie mit dem Yachtbesitzer oder Charterer uneingeschränkt vom Fährverkehr weit mit dem Auto in die Kvarner Bucht vorstossen, die Marina Punat im Süden zählt zu den grössten Kroatiens und wird von vielen als Ausgangspunt für Törns in den Süden genutzt. Auch der internationale Flughafen Rijeka/Kvarner liegt im Norden der Insel. Krk gilt als eines der historischen Zentren kroatischer Kultur, in Baška befindet sich eine Steintafel mit glagolitischer Schrift aus dem 11.Jhdt., eine der wichtigsten historischen Inschriften Kroatiens. Die Geschichte des gleichnamigen Hauptrtes der Insel reicht weit in die Antike zurück, Krk wurde wegen seines Naturreichtums von den Römern ”Goldene Insel” genannt.

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Njivice

Seit 2012 ist die Mole von Njivice erweitert, nun ist Platz für mehr Yachten. Der Anlegeplatz zählt jetzt zu den besseren Alternativen im nördlichen Kvarner. Njivice verfügt über einen Strand, der nur 200m von der Mole entfernt ist.

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Vrbnik

Imposant liegt der Ort auf einem Fels über dem Meer. Anlegen im kleinen Hafen ist wegen der Enge kaum möglich, bei Bura wird’s dann sogar gefährlich. Als Alternative bietet sich ein Ausflug von Punat an, um die zahlreichen Weinverkostungsmöglichkeiten auzuprobieren.

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Žlahtina

Wie eine Landebahn nach Nordwesten liegt das mehr als 3,5km lange und einige 100m breite Anbaugebiet des Žlahitna vor dem Ort Vrbnik. Nur hier wird die autochthone Rebsorte kultiviert, ein Inselwein par excellence. Auf dem gegenüberliegenden Festland, bei Crikvenica, findet man auch noch Žlahtina Rebstöcke. Vrbnik ist jedoch die Hochburg, hier wird dieser Wein in nenneswerten Mengen gekeltert. Dem Žlahtina wird auch eine Verwandtschaft zum österreichischen Grünen Veltliner nachgesagt: frisch und fruchtig, mit feinem Säurespiel.

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Punat

Der Ort und die gleichnamige Marina, die zu den grössten Kroatiens zählt, liegen in einer weitläufigen Bucht mit einer Klosterinsel. Der naturische Tourismus hat hier eine sehr lange Tradition, die Marina hat einen eigenen Steg für Tageslieger und ist heuer um einen Pontoon erweitert wordenn.

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Mala & Vela Luka

Die beiden Buchten am Südostzipfel von Krk sind im Sommer sehr beliebt, nur wenn die Bura weht, sind sie leer. Hier zeigt sich Krk von seiner rauhen Seite, felsig und karg – aber deswegen nicht weniger faszinierend.

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RAB

Auf einer der waldreichsten Inslen finden sich auch zahlreiche Sandstrände

Rab, als eine der waldreichsten Inseln Kroatiens, zeigt sich an der Westseite grün. Die dem Velebitgebirge am Festland zugewandte Seite ist karg und schroff jedoch die westliche Hälfte der Insel von der Bura, dementsprechend mild, vegetationsreich und fruchtbar sind die Ebenen der Insel. Rab ist bekannt für seine zahlreichen Sandstrände, besonders die im Nordosten gelegene Halbinsel um Lopar ist damit gesegnet, ein Anziehungspunkt für zahlreiche Landtouristen. Deswegen beginnt die Saison hier schon früher als auf anderen Inseln, wenn zu Ostern die erste Reisewelle Rab erreicht. Zwei ACI Marinas befinden sich auf Rab, eine im Norden in Supetarska Draga, eine direkt gegenüber der Raber Altstadt, welche idyllisch auf der Spitze einer Halbinsel liegt.

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CRES & LOŠINJ

Von karg-grau bis saftig-grün

Von Norden nach Süden erstrecken sich diese beiden Inseln über 45 Seemeilen, Cres ist die grösste der Adrianseln und vor allem im Norden karg. Auf der Westseite liegen die Orte Cres, Valun und Martinišćica, mit Marina oder Kleinem Kai. Je weiter man nach Süden kommt, desto grüner wird es. Das gilt vor allem für die Insel Lošinj, welche nur über eine Strassenbrücke von Cres aus erreichbar ist. Ein schmaler Kanal trennt die beiden Inseln bei Osor. Das alte Städtchen ist ein guter Platz zum Verweilen, hier kann man unter anderem di Marderfigur besichtigen, die an die erste Verwendung von Marderfellen als Zahlungsmittel erinnert. Die Stadt Osor hat sich damit von den Venezianern freigekauft. Marder heisst im kroatischen ”Kuna”, und Osor wird seitdem als Geburtsort der kroatischen Währung bezeichnet. Wer jedoch vom Norden kommend in die Lagune von Mali Lošinj will, sollte entlang der Westseite segeln und den Kanal meiden.

Cres

Der gleichnamige Hauptort der Insel Cres liegt in einer gut geschützten Bucht, in der sich auch die ACI Marina befindet. Vor der Altstadt gibt es einige Ligeplätze, die Marina ist zu Fuss ca. 1,5km vom Ort entfernt. Die Venezianer befestigten einst die Stadt, sie stand fast 500 Jahre unter ihrer Herrschaft. Heute sind nur noch zwei Stadttore und ein Wehrturm erhalten.

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Osor

Der Kanal zwischen Cres und Lošinj wurde schon von den Römern eifrig benutzt und wahrscheinlich auch gegraben. Die Autobrücke wird zweimal am Tag zur Seite geschwenkt, um 09:00 und 17:00 Uhr, Schiffe aus Süden haben dann Vorrang bei der Durchfahrt. Die Durchfahrtshöhe bei geschlossener Brücke beträgt nur 1,5m.

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Mali Lošinj

Einst eine stolze Seefahrerstadt mit eigener Seglerflotte, hat sich der Ort früh dem Tourismus gewidmet und war schon wAhrend der österr. Monarchie als Kurstadt beliebt. Die Schwimmstege im Hafenbecken sind in der Hochsaison voll, am Ostaki machen Ausflugsboote fest.

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Unije

Wer Unije einen Besuch abstatten will, geht am Besten in der Bucht Maračol im Osten der Insel an eine Boje. Von dort sind es quer über die Insel ca. 1,2km zu Fuss in den Ort, an der dortigen Mole beim Fähranleger finden nur 2-3 Yachten Platz. Bei West-und Nordwest-wind wird es schnel ungemütlich, auch ist man ungeschützt dem Schwell der Adria ausgesetzt.

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Susak

Susak stellt eine Besonderheit unter den Adrianseln dar, da sie zur Gänze aus sandigem Lehm besteht, der auf einem Kalksteinsockel lagert. Dementsprechend grün ist die Insel, hier wurde frührer Weinbau in grossem Stil betreiben, der in den letzten Jahren weiderbelebt wird. Der Hafen beim einzigen Ort der Insel ist nur für kleine Yachten geeignet, es gibt nur weinge Plätze. Die Einfahrt wird durch unter Wasser liegende Überreste der alten Mole erschwert.

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ILOVIK, OLIB, PREMUDA, SILBA

Dort wo der Kvarner endet un Dalmatien beginnt, liegt eine reizvolle Inselwelt

Das Flair einer Insel ist immer unverwechselbar, es gibt jedoch eine kritische Grösse, die offenbar mit der Erreichbarkeit zusammenhängt. Wenn eine gewisse Grösse erreicht ist, das Strassennetz ausgebaut und einige grössere Orte auf einer Insel vorhanden sind, dann ist das typische Flair nicht mehr so zu spüren. Die Inseln, die südlich von Cres liegen, an der Grenze zu Dalmatien, haben alles notwendige, um dieses Inselflair zu spüren: kein oder kann Autoverkehr, meist nur eine Siedlung und eine Grösse, die zu Fuss leicht erwandert werden kann. Und obwohl sie relativ eng zusammenliegen, hat jede dieser Inseln unverwechselbares Flair: eine ein bisschen karibisch, die andere naturbelassen etwas verlassen. Mehr Abwechslung innerhalb weniger Meilen geht kaum.

Ilovik

Im etwa eine Seemile langen Kanal zwischen Ilovik und der gegenüberliegenden Klosterinsel Sv.Petar liegen and die 90 Bojen mitunter recht eng beeinander – an der Mole von Ilovik ist kaum Platz, Ausflugsboote von Lošinj legen dort an. Ankern ist vor dem südlichen Teil des Ortes möglich.

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Olib

An der Mole von Olib gibt es einige Mooringplätze mit Strom un Wasser. Vorsicht geboten ist bei Nevera, orkanartig auftretenden Weststürmen von kruzer Duer während der Sommermonate. Der beschauliche Ort is geprägt von neuen oder renovierten Ferienhäusern. Auf Olib leben kaum mehr als 100 Einwohner, in den Sommermonaten vervielfacht sich diese Zahl. Das Inselwahrzeichen stellt ein 400 Jahre alter Wachtturm dar, der zum Schutz cor Seeräubern erbaut wurde.

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Silba

Silba hat mondänen Charakter, sogar Hollywoodgrössen legen manchmal an, auch eine Freiluftgalerie findet man im Ort. Fahrradfahren ist auf der Insel verboten. Im Osthafen ist ein Boot des Rettungsdienstes Ermegensa stationiert. Der Besitzer des Hafenrestaurants ist mit seinem Schleppboot der gute Geist der Insel, im Hafen ist er beim Anlegen oft behilflich. Die an felsigen Untiefen reichen Gewässer um Silba erfordern seinen oftmaligen Einsatz im Sommer. Routine ist hier wichtig. Auch kleinere Reparaturen führt er gemeinsam mit fachkundigen Kollegen auf der Insel durch – auf Silba gibt’s zwar keine Fahrräder aber dafür helfende Mechanikerhände.

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Premuda

Der Hafen von Premuda, Krijal, und das daneben liegende Bojenfeld hat einen natürlichen Schutz durch die westlich vorgelagerte, längliche Klippe. Im Hafen selbst gibt es kaum Anlegemöglichkeit. Der Ort Premuda liegt erhöht in der Inselmitte, knapp einen Kilometer entfernt. Die Insel wirkt wie ein naturischer Aussenposten und hat ein unverwechelbares Flair – vom Hafen lassen sich Sonnenuntergänge in der offenen Adria geniessen, was nicht in vielen Inselhäfen möglich ist.

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IST & MOLAT

Zwei der letzten Inseln, auf denen der Yachttourismus dominiert

Die beiden Inseln haben topographisch etwas gemeinsam, nämlich die nach Südosten V-förmig sich öffnende Bucht, an deren Spitze jeweils ein Ort liegt. Und beide Buchten sind unter den Yachties beliebt, einerseits da dort viel Platz ist und zahlreiche Bojen ausliegen, anderer seits da die nur einmal am Tag verkehrende Fähre kaum Tagestouristen bringt. Gemeinsam mit einer Vielzahlt kleiner Inselchen bilden sie ein Archipel mit zahlreichen Buchten und Ankermöglichkeiten und verbreiten karibisches Flair. Von allem das grössere Molat hat für eine Insel dieser Grösse sehr viele Ankermöglichkeiten, die bei jeder Wetterlage Zuflucht bieten.

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Am Ende der knapp eine Seemeile tiefen südöstlichen Bucht liegt der Hauptort Ist, auf einer Landenge, die die zwei Inselteile verbinder. Die Hafemmole bietet Platz für einige wenige Yachten, vor allem weil am Molenkopf die Fähre anglet. Zahlereiche Bojen liegen vor dem Ostufer, die Bucht wird im Sommer von vielen Yachten aufgesucht. Die nördliche Bucht wird eher weniger frequentiert, auch weil sie bei den vorherrschenden Sommerwinden nicht so geschützt ist.

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Molat

Zwischen der Insel und dem Ort Brgulje am Ostufer der mehr als zwei Seemeilen einschneidenden Bucht, liegen zahleriche Bojen. Im südlicher gelegenen namensgleichen Hauptort der Insel mit seinem Hafen Lučina können Yachten an der ausgebauten Mole längsseits gehen, die dortige Bucht bietet besten Schutz bei allen Bedingungen.

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PAG

Viele vergleichen die Insel mit einer Mondlandschaft

Die nördlichen und östlichen Küstenabschnitte sind von einer bizarren Kargheit gezeichnet. Tortzdem gedeiht hier genug Futter für die Schafe, die die Milch für eines der kroatisch – kulinarischen Wahrzeichen geben: Käse von Pag. Aber auch andere Spezialitäten werden kutiviert, die Westküste und die Ebene um Novalja bringt Olivenöl und Wein hervor, unter anderem die authochtone Rebsorte Gegić. Der Hauptort Pag liegt etwas abseits der Segelrouten am Eingang zu einer reizvollen, lagunenartigen Bucht, die jedoch bei Bura ungemütlich wird. An derem nördlichen Ende liegt einer der Partystrände Europas, Zrče, unweit von Novalja and der Westküste, hier wird in zahlreichen Clubs die Nacht zum Tage gemacht. An der Westküste bietet die ACI Marina Šimuni die sicherste Anlegemöglichkeit.

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ZADAR

Für Nachtschwärmer und Kulturinteressierte

In den letzten Jahren hat sich Zadar zur Nightlife – und Kulturmetropole gewandelt. Die auf einer Halbinsel liegende historische Altstadt bietet 2000 Jahre Geschichte auf engstem Raum, alles auf einem halben Quadratkilometer, von der Griechen und Römern Uber die Venezianer bis zu den Franzosen, Italienern und Österreichern – alle haben Spuren hinterlassen, in der alten Hauptstadt Dalmatiens. Dazwischen Bars mit Livemusik, Galerien und moderne Veranstaltungsplätze wie das Arsenal, wo von der Modenschau bis zur Vinothek alles zu finden ist. Für Yachten sind in den Marinas Borik und Zadar knapp 500 Liegeplätze vorhanden, im Clubhafen Vitrenjak ist für kaum Platz.

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Sukošan

Die bei Sukošan gelegene D-Marin Dalmacija ist die grösste Kroatiens, mehr als 1200 Yachten liegen hier. Durch die Nähe zum Flughafen Zadar (10km) wird sie von vielen Charterfirmen als Stützpunkt genutzt. In gut zwei Stunden kann ma von hier aus den Nationalpark Kornati erreichen.

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Pašaman Buchten: Lanđin, Žinčena & Soline

Von Zadar, Sukošan oder Biograd kommend, sind diese 3 Buchten, eine der ersten Ankermöglichkeiten, in Lanđin und Soline liegen auch Bojen aus. Letztere ist bei allen Winden sicher, die beiden anderen sind nach Süden offen. Auf dem unteren Foto blickt man von Süden auf Žinčena, links liegt Soline, wo sich einige kleinere Restaurants befinden, rechts Lanđin.

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Biograd

Gleich 2 Marinas liegen im Yachthafen von Biograd, im nördlichen Bereich die Marina Kornati, im südlichen die Marina Šangulin. Die angrenzende Altstadt ist für viele Chartergäste Grund von hier aus einen Segeltörn zu starten.

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Ugljan/Sutomišica

Wer Zadar sehen möchte aber lange Fusswege scheut, der kann in der Olive Island Marina auf der Insel Ugljan anlegen. Von hier gibt’s Speedboat Taxis ins 2,5sm gegenüber liegende Zadar.

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DUGI OTOK

Die ”Lange Insel” bietet vor allem an Nord – und Südspitze Interessantes

Erst 1985 hielt der Autoverkehr Einzug auf Dugi Otok, dementsprechend beschaulich geht es auf der Insel zu, die wie ein Bollwerk den Zadar Archipel zur Adria abgrenzt. Hier dominiert der Bootstourismus. Auch der Hauptort Sli ist eine vielbesuchte Station auf dem Weg in oder vom Nationalpark. Je weiter nördlich man segelt, desto beschaulicher wird es auch auf dem Wasser, die einzige Marina der Insel mit 100 Yachten Kapazität liegt in Veli Rat an der Nordspitze. Wasser gibt es hier nur morgens und abends, da Dugi Otok keine natürlichen Wasservorkommen hat.

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Veli Rat & Čuna

Vorbei an der Engstelle bei Veli Rat mit seiner Marina, kommt man in die Bucht Čuna, in der Muringbojen ausliegen. Auf der Fahrt dorthin durchquert man vorher die weitläufige Pantera Bucht mit ihrer Sandbank, die im oberen Foto abgebildet ist. Auch hier findet man zahleriche Bojen. Unten der Blick aus der Gegenrichtung mit Čuna im Vordergrund.

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Ein Naturpark mit Seencharakter mitten in der Adria

Der Naturpark am Südende von Dugi Otok wurde nach der Bucht benannt, deren Namen sich wohl aus dem lateinischen Wort für drei Seen herleitet ”tre lagus”. Die Römer hatten sich wohl auch schon für diese grüne Seenlandschaft begeistert, deren bemerkenswertester der Mir Salzsee ist, der jedoch in der Hochsommer gereicht sein Salzwasser nicht zum erfrischenden Bad, da die Temperatur bis auf 35 Grad klettert. Alle anderen Bereiche sind mit dem Schiff befahrbar, waren aber vor tausenden Jahren einzelne Karstseen. Die Naturparkgebühr beträgt 60kn pro Person pro Tag, dafür sind die Bojen in den Buchen gebührenfrei.

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Žut

Die zum Kornaten Archipel aber nicht zum Nationalpark zählende Insel ist von Murter aus bewirtschaftet und besiedelt worden. Das unterscheidet sie von den meisten Kornateninseln – hier gedeihen Oliven und Obst. Die ACI Marina besteht aus einem langen Steg für 113 Yachten und ist nur Anleger mit Einkaufsmöglichkeit und Sanitäranlagen, was für die Sommermonate reicht – Wasser und Strom gibt’s morgens und abends nur studenweise in der Marina.

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The Proversa’s

In grauer Vorzeit war alles eins: die Kornaten und Dugi Otok waren nicht getrennt, sondern eine Landmasse. Doch das kroatische Festland sinkt langsam in die Adria, pro tausend Jahre einen knappen Meter. Daher sind heute die nördlich und südlich der Insel Katina liegenden Passagen Mala Proversa und Vela Proversa schifftbar – im Falle Mala Proversa mit ein bisschen menschlicher Hilfe, da der nur ein Meter tiefe Kanal in den 1980er Jahren auf vier Meter vertieft, auf 15m verbreitert und mit Leuchtbojen befeuret wurde. Seitdem herrscht dort reger Verkehr.

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KORNATI NATIONAL PARK

Zu Wasser, am Lande und aus der Luft – die Kornaten sind immer ein Erlebnis

Das heautige Aussehen dieser einzigartigen Inselgruppe hat viel mit menschlichem Einfluss zu tun – für den Nationalparktourismus kein Nachteil, nirgends sonst im Mittelmeer gibt es so eine Vielzahl bezaubernd karger Inseln wie im Kornatennarchipel, der nach der grössten Insel Kornat benannt ist. Auf den ersten Blick ist die Unterwasserwelt der Kornaten gelich dem, was über dem Meeresspiegel zu sehen ist: kahle Kargheit durchzogen von Seegraswissen, wie man es von der Adria erwartet. Ein Ankermanöver kann hunderte Quadratmeter Seegraswiese zerstören. Lange war die Unterwasserwelt der Kornaten fast unbekannt, ab einer Tiefe von 25m vergleichen sie manche heute mit der Vielfalt des Roten Meeres.

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Vrulje

Der Hauptort der Kornaten besteht aus etwa 40 Häusern und Zisternen, die Anlegeplätze sind den Tavernen zuzurechnen. In der Bucht liegen zahlreiche Bojen, die in der hochsaison sehr begehrt sind un deren Benutzung in der Nationalparkgebühr enthalten ist. Hier ist auch das für den Nordwesten des Nationalparks zuständige Besucherzentrum.

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Tureta

Der byzantinische Festungsturm stammt aus dem 8.Jhdt., die illyrischen Reste sind viel älter, in der Nähe wurden Hügelgräber gefunden. Hier wermutet man den früheren Hauptort der Insel Kornat. Am Fusse des Festungsberges steht eine kleine Kirche aus dem Mittelalter. Dort wird jedes Jahr am ersten Sonntag im Juli eine Messe gefeiert, viele Festlandbewohner kommen mit Fischerbooten zu diesem religiösem Ereingis.

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Mana

Die Kulisse ist grossartig – der Film der auf Mana gedreht wurde war es eher nicht. 1959 wurde nach einer Romanvorlage ”Raubfischer in Helas” auf dem Inselchen gedreht, eine deutsche Produktion mit Cameron Mitchell und Marina Schell, die im Film ”Mana” heisst. Er handelt vom Dynamitfischen in Greichenland, Teile eines Dorfes entstanden auf der Insel, die deswgen und auch wegen der spektakulären Steilküste gerne für einen Kurzaufenthalt angelaufen wird.

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Piškera

Pantitula heisst die kleine Insel, auf der die kleine ACI Marina für 120 Yachten von Ostern bis Oktober offen ist. Piškera is die grosse Insel gegenüber, die dittgrösste des Kornatenarchipels. Die Nordpassage zwischen den Inseln ist für Segelboote unpassierbar.

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Lavsa

Deutlich kann man sua der Luft die Umrisse einer versunkenen römischen Saline in der Bucht der Insel Lavsa erkennen, auch Siedlungsreste findet man dort. Das Salz wurde damals zur Fischkonservierung verwendet. An Bojenfeld und kleine Konobas machen die Bucht zur beliebten Anlaufstelle. Ankern kann hier aus zweierlei Gründen ungemütlich werden: die Bucht bietet keinen Schutz bei Bora und in den Ketten, die die Bojen unter Wasser verbinden, hat sich schon mancher Anker verheddert.

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Opat

Das Opat zählt zu den kulinarischen Highlights der Inselwelt, anlegen nur in Veerbindung mit einem Restaurantbesuch, das im oberen Bereich  der terrassenartigen Anlage liegt. Unten, direkt am Wasser befindet sich eine Caffee-Bar. Ein kleiner Markt hat von 9-13Uhr geöffnet. Der Familienbetrieb bietet kulinarische Vielfalt, die man in einer entlegenen Bucht nicht erwartet: marinierte Garnelen mit Orangen und Ruccola, St. Petersfischcarpaccio mit Trüffeln, Tunacarpaccio, Austern von  den Kornaten, Manestra mit Kalamari, Fischfilets im Salzbett; als Desserts Schokosouffle oder überbackene Pfannkuchen in Vanaillesauce. Offen von Ostern bis 1.10. Keine Nationalparkgebühr am Steg, wo Platz ist für 25 Boote mit Moorings, Tiefe 2-5m.

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MURTER

Berühmt für den Bootsbau, die traditionelle Regatta und – die Küche

Auf den ersten Blick bermekt man kaum, dass Murter eine Insel ist – nur die Brücke in Tisno verbindet sie mit dem Festland. Die 3 Marinas sind ein ideales Sprungbrett zum nahen Nationalpark: Jezera im Süden, im Norden Hramina in Murter und Betina – knapp 800 Liegeplätze für Sportboote gibt es auf der 5000 Einwohner zählenden Insel. Und die waren schon immer den Restaurantansprüchen der Yachties gewaschen – so hat sich vor allem der Hauptort Murter zu einer kulinarischen Hochburg entwickelt. Die Insel bietet beste Voraussetzungen dafür, schon in der Donaumonarchie wurde Olivenöl aus Murter an den Kaisehof in Wien geliefert.

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Tribunj

Die reizende Altstadt von Tribunj liegt auf einder nur 150m langen Insel, an deren Südseite es mehr als 20 Muringplätze für Yachten gibt – eine reizvolle Anlegemöglichkeit, besonders in der ersten Augustwoche, wenn hier die Männer von Tribunj das traditionelle Rennen mit Eseln abhalten. Die Marina Tribunj bietet Platz für 240 Yachten, gleich gegenüber der Insel.

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Vodice

Hier dominiert der Landtourismus dementsprechend abwechslungsreich ist das Nachtleben des Badeortes. Vodice, das als Ausgangspunkt für Chartertörns sehr beliebt ist, bedeutet übersetzt ”Wässerchen”, hier gibt es viele Brunnen, die im Mittelalter die ganze Gegend mit Wasser versorgten.

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Šibenik

Als Bollwerk gegen das byzantinische Dalmatien wurde Šibenik von den Kroaten gegründet, später durch die Venezianer mit mehreren Festungen verstärkt, um gegen di Türken zu bestehen. Die grösste dieser Festungen thront über der Stadt, Sv.Miholvil, eine kleinere ist an der Einfahrt zum Kanal Sv.Ante platziert.

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Mandalina

In der zu D-Marina Gruppe gehörenden Marina ist Platz für 429 Yachten. Die dazugehörende erste Megayacht Marina Kroatiens wurde 2012 fertiggestellt, dort gibt es Liegeplätze für Yachten bis 140m. Die Marina liegt auf der gleichnamigen Halbinsel Mandalina gut geschützt in der Bucht von Šibenik.

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SKRADIN

Den Wasserfällen des Krka Nationalparks am nächsten

Ein einzigartiges Naturschauspiel findet unweit von Skradin statt, dort wo der Fluss Krka in Kaskaden bei Skradinski Buk einen Höhenunterschied von 50m überwindet. In Skradin gibt es eine ACI Marina, sie is von Šibenik 8sm Flussfahrt entfernt. Ab Skradin muss man dann das Tourboot zu den im Nationalpark gelegenen Wasserfällen nehmen und weitere 20min flussaufwärts tuckern. Das mittelalterliche Städtchen Skradin, dessen Wurzeln in illyirischen Zeiten liegen, ist wegen seiner einzigartigen Lage ein vielbesuchtes Ziel der Yachten. Die Marina hat 150 Liegeplätze. Ankern von Skradin ist zwar verboten, wird aber meist in der Hochsaison geduldet.

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Primošten

Bis ins 19.Jhdt. war die auf einer Insel gegründete Stadt, deren Name in etwa ”bei der Brücke” bedeutet, nur durch eine Zugbrücke mit dem Festland verbunden und mit Wehrtürmen befestigt, die im 17.Jhdt. zum Schutz vor den Türken errichtet wurden. Heute findet man Abbildungen Primoštens oft als Leitmotiv der Tourismuswerbung.

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Rogoznica

Die Marina Frappa dominiert die Bucht von Rogoznica, 500 Liegeplätze umfasst die mondäne Marina, für Tagesgäste liegen im Sommer Bojen aus. Man kann auch am Stadtkai der gegenüberliegenden Insel Rogoznica festmachen, dort wo das Leuchtfeuer steht, dann liegt man unmittelbar vor den zahlreichen Restaurants. Dort gibt es auch Moorings.

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Kremik

Komfortable Fingerpontons gibt’s in der 400 Yachten fassenden Marina, aber bis auf weiteres keine Tankstelle. Eine Busverbindung ins 3km entfernte Primošten macht sie zum komfortablen Ausweichhafen, falls man keinen sicheren Liegeplatz vor oder in Primošten findet. Beliebter Charterstützpunkt.

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Trogir

Die Altstadt Trogirs zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO, wie ein Freiluftmuseum liegt die von den Griechen unter dem Namen Tragurion (=Ziegeninsel) auf einer künstlich geschaffenen Insel gegründete Stadt, die unter venezianischer Herrschaft ihre bauliche Blüte erreichte.

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ŠOLTA & DRVENIK

Auf diesen beschaulichen Inseln herrscht weinger Verkehr als in den Gewässern rundherum

Für die Einwohner von Šolta und Drvenik spielt der Landtourismus kaum eine Rolle, nur übers Wochenende kommen Leute auf Split. Für die Yachten sind die Inseln schon interessanter, da sie durch ihre Ursprünglichkeit eine Beschaulichkeit ausstrahlen, die man auf anderen Inseln vermisst. Hier gilt das Interesse in erster Linie noch dem Fischfang, gutem Olivenöl, autochtonem Rotwein, Kräutern oder Bienenhonig, all das wird auf den fruchtbaren Insel kultiviert.

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Maslinica – Martinis Marchi

Der neu fertiggestelle Kai der privaten Marina mit Wellenbrecher hat Platz für 50 Yachten, Tiefe 5,5 bis 1,7m. Die Marina ist ganzjährig geöffnet und bietet Gästen modernes Ambiente, es stehen einige ausgewählte Liegeplätze zum Verkauf. Im stilvollen Ambiente des zum Luxushotel gehörenden Restaurants mit Sommerterrasse wird Wert auf Atmosphäre gelegt, manchmal gibt’s Livemusik, die den Coktail zum Sonnenuntergang begleitet. Serviert wird Mediterranes mit örtlichem Bezung wit Oktopuscarpaccio, Oktopus mit eingelegten Babyzwiebeln und Lauch oder reichhaltige Fischmenüs. Als Dessert Torte mit Zitronen und Orangen von Šolta. Weinkenner finden im restauranteigenen Keller regionale und internationale Kostbarkeiten.

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Vor dem am Hang gelegenen Lokal sind 6 Bojen und 4 Moorings (12m Tiefe) zum Festmachen für Gäste vorhanden, auf Assistenz warten, da mehr als ein Boot mit Landleine and den Bojen vertäut werden kann, Reservierung per Telefon notwendig. Der von jungen Leuten geführte Platz mit Cocktailbar und guter Auswahl an Jazz, bietet auch kulinarisch Abwechslung: Lamm am Spiess gibt’s während der Hochsaison täglich ausser freitags, weiters geräucherter Schwertfisch, Oktopussalat, Sardellen, Schweinsmedaillons, Kalbsfilet und Peka. Tagesfrischen Fisch wählt man vom Tablet. Nur Flaschenweine.

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Stračinska Bucht

An der Südküste Šoltas findet man einige Ankerbuchten, die jedoch nur bei ruhigem Wetter aufgesucht werden. Die am südöstlichen Ende der Insel liegt und die auch als Ausweichplatz in Betracht zu ziehen ist, falls die gelich gegenüber auf Brač liegenden Ankerplätze oder die Marina in Milna überfüllt sind. Die Bucht ist auch über Land erreichbar.

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Die Vorausetzungen könnten nicht besser sein: Dragica kommt aus einer Landwirtfamilie, Ivica ist ein erfahrener Fischer, beider Vorlieben ist das Kochen – und ihr Restaurant samt kleiner Plantage liegt in schönster Natur. Oliven, Mandel, Zitronen und Orangenbäume sorgen nebst Gemüse, Kräutern, Kartoffeln, eigenem Wein und natürlich frischesten Meeresfrüchten.

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SPLIT

Dem kulturellen, wirtschaftlichen und sporlichen Zentrum Dalmatiens kann man mit dem Schiff sehr nahe kommen

Die Altstadt von Split ist ein Magnet, dem man sich nicht entziehen kann. Der im nahen Salona geborenen römische Kaiser Diokletian hat hier um 300 seinen imposanten Alterssitz erbauen lassen – bie heute bilden die Grundrisse dieses Palastes den Kern der Altstadt. Im Laufe der Jahrhunderte haben Byzanz, Venedig und die Donaumonarchie ebenfalls bauliche Spuren hinterlassen und diese Altstadt zu einem lebenden Konglomerat der Jahrhunderte werden lassen, bewohnt und benutzt bis heute. Wer an der Riva, der Promenade aqm Wasser, in einer warmen Sommernacht entlangspaziert, kann dies auf faszinierende Art miterleben. Von der nahe am Zentrum gelegenen ACI Marina ist es entlang der Wasserfront ein knapper Kilometer bis zum Kern der Altstadt. Split is heute vielschichtiges Zentrum Dalmatiens, von hier legen die Fähren auf die Inseln und nach Italien ab. Das kroatische Nationaltheatre, ebenfalls in der Altstadt gelegen, ist ein kulturelles Zentrum Kroatiens, es soll schon Segelcrews gegeben haben, die sich hier eine Opernaufführung gönnten. Open Air Festivals verschiedenster Art finden meist im Sommer statt. Auch zahleriche Museen sind im Zentrum zu finden – Split ist eben ein kultureller Hotspot.

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The Squares of Split

Manchmal wird der Skippermut mit einem Anlegeplatz direkt an der Riva von Split belohnt, wenn auch vielleicht nur für ein paar Stunden. Dann kann man die Plätze der Altstadt in Minuten erreichen, vor allem abends ein eindrucksvolles Erlebinsm, das ein klein wenig an Venedig erinnem kann. Anonsten empfiehlt es sich in der nahen ACI Marina festzumachen, um in den Genuss der UNESCO geschützten Altstadt zu kommen.

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BRAČ

Die größte Insel Dalmatiens beherbergt einige Besonderheiten – vom Goldenen Horn bis zum Marmorsteinbruch

Die Fährverbindung zwischen dem Festland – von Split aus – und Supetar, dem Hauptort der Insel, sind in der Hochsaison zahlreich. Dementsprechend quirlig geht es im Fährhafen von Supetar zu, dessen Mole vor der Einfahrt zum kleinen Stadthafen liegt. Dort gibt es nur einige Liegeplätze für Gäste. Obwohl Brač viel Abwechslung für Segler bietet, wird es meist nur auf dem Weg in den Süden gestreift. Dabei findet man auch an der Nordküste einige charaktervolle Plätze, in denen es etwas ruhiger zugeht. Kulinarisch ist vor allem das Lamm von Brač zu erwähnen, das auch auf den Speisekarten in ganz Dalmatien zu finden ist.

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Pučišća

An der Einfahrt in die Bucht von Pučišća liegen die berühmten Steinbrüche. Dort wird marmorartiger, weisser Kalkstein abgebaut, der in alle Welt exportiert wird. Im Ort Pučišća, am Ende des fjordartigen Einschnitts, stehen dementsprechend viele Bauten verschiedenster Epochen, gebaut mit exzellentem Material aus dem Steinbruch. Auch der Diokletianpalast in Split, das Weisse Haus in Washington oder der Berliner Reichstag ziert sich mit Marmor der Insel Brač. Hier liegt auch Europas einizige Steinmetzschule. Anlegen in Pučišća hat seine Besonderheit, man liegt schräg zum Kai, um ein schnelles Ablegen in die richtige Richtung bei plötzlich einsetzenden Windböen zu ermöglichen.

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Luke Bucht

In der gut geschützten Bucht Luke, im Nordosten von Brač, liegt die gepflegte Anlage. An der massiven, hohen Betonmole können gegen Gebühr 15 Yachten an Moorings festmachen, Wasser un Sanitäranlagen produziert. Auch die naheliegenden Bojen gehören zum Restaurant. Hier wird Wert auf Selbstgemachtes gelegt, biologisches Gemüse vorm Haus kultiviert, Muscheln und Schafe gezüchtet, Wein und Olivenöl selbst produziert. Serviert wird Traditionelles wie Lamm am Speiss oder als Peka, Hummer, Meeresfrüchtepasta, Octopuspeka und Fisch vom Holzgrill. Direkt vorm Restaurant ist ein schöner Strandbereich angelegt auf dem sich auch ein Kinderspielplatz findet.

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Bol

Fast 400m lang sind die Schenkel der dreieckförmigen Landzunge Zlatni Rat (kroat.goldenes Horn), die bei Bol ins Wasser ragt. Täglich verAndert sie ihr Aussehen, je nach Strömung zeigt ihre Splitze in die entsprechende Richtung. Am feinen Kies stehen in der Hochsaison zahllose Liegen, ein FKK Bereich ist eingerichtet. Von der Yachts aus kann man bequem an den Strand gelangen, viele legen hier einen Badestopp ein, auch wenn der Ankergrund nicht optimal ist. Dieses Horn hat den Tourismus des Ortes Bol tatsächlich vergoldet.

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Bobovišća na moru

Dickbohen heissen ”Bob” im Kroaatischen, Bobovišća ist diee Bezeichnung für Bohnenfeld. In der obigen Abbildung sieht man die Bucht Vića mit dem Dorf Bobovišća, wo einige Liegeplätze mit Moorings für Yachten im beschaulichen Hafen zu finden sind. In den dortigen Konobas gibt es Bohnengerichte mit Meeresfrüchten. Die Brandspuren auf den umgebedenen Hügeln stammen vom Sommer 2011, der Ort wurde zwar evakuiert, ist aber vor Schlimmerem bewahrt geblieben – eine eindringliche Warnung vor unachtsamen Umgang mit Grill und Zigaretten.

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Milna

Am Ende des fjordartigen Einschnitts nahe der Passage zwischen Šolta und Brač liegt der vielbesuchte Ort Milna mit seiner ACI Marina. Einen Kilometer vorher, an der Einfahrt zur Bucht ist die kleinere Vlaska Marina zu finden. Der Ort hat sich gänzlich dem Bootstourismus verschrieben. Man kann auch am reizvollen Stadtkai festmachen, direkt vor der Kirche.

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Lučice Bucht

Im mittleren Teil der Lučice Bucht liegen die 16 Bojen des Restaurants. Das von der Familie eines professionellen Fischers geführte Restaurant hat ihr Angebot ganz auf Segler abgestimmt – geliefert wird morgens ans Boot, was abends bestellt wird – getrennter Müll wird entsorgt. Das kulinarische Angebot hängt vom täglichen Fang bas, Peka vom Drachenkopf sollte mindesten zwei Stunden vorbestellt werden. Gegrillt wird neben Fisch auch Kalbs – oder Schweinsrücken, auf Wunsch auch Lamm am Spiess für grössere Crews. Pasta mit Hummer wird ebenfalls auf der Terrasse serviert. Als Dessert gibt’s unter der Peka ubreiteten Kuchen.

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HVAR ISLAND

Mildes Klima und viele Sonnenstunden – auf Hvr herrschen nicht nur hervorragende Bedingungen für den Weinbau

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Stari Grad

Die Griechen gründeten diese Polis im 4.Jhdt.v.Chr., damals heiss sie Pharos und ist wohl die Alteste europAische Stadt. Der Name der Insel Hvar leitet isch von Pharos her. Dementsprechend war Stari Grad auch lange der Hauptort der Insel, die homogene mittlelalterliche Altstadt südlich des langgezogenen Hefenbeckens zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Der Fährhafen, die Hauptverbindung mit dem Festland und nach Italien, liegt etwas ausserhalb und beeinträchtig das beschauliche Städtchen kaum. Anlegen an Bojen oder am Südaki mit Mooring, Strom und Wasser.

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Vrboska

Im Ort gibt es eine ACI Marina mit mehr als 110 Liegeplätzen, man kann aber auch etwas weiter innen im schmalen Kanal am Südwestkai festmachen, auch dort gibt es Moorings, Strom und Wasser. Vrboska ist für seine einzigartige mittelalterliche Wehrkirche bekannt, erbaut nach einem zerstörerischem Angriff der Osmanen.

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Jelsa

Die Dichte der Weinbaubetriebe in Jelsa ist hoch, die Anzahl der Yachten im Hafenbecken eher gering. Jelsa stellt eine gemütlichere Variante zum quirligen Hafen in Hvar-Stadt dar, die Lokale haben sich dem Hedonismus mehr zugewandt als dem Massentourismus. Anlegemöglichkeit gibt es an der Nordmole des Hafenbeckens mit Mooring, Strom und Wasser.

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HVAR TOWN

Das Nachtleben des Hauptortes der gleichnamigen Insel ist legendär

Die Riva von Hvar ist begehrt – von Luxusyachten gleichermassen wie von flanierenden Touristen. Hvar Stadt zählt zweifellos zu den mondAnsten Häfen der Adria, das Nachtleben ist intensiver als auf den anderen kroatischen Inseln. Von der Zitadelle aus überblickt man die homogene Altstadt, der Aufstieg zu dieser von den Venezianern errichteten Festung lohnt sich allemal. In der Hochsaison sollte man entersprechend Zeit einkalkulieren, will man eine der Bojen oder gar einen Platz am Kai ergattern. Gemeinsam mit dem vorgelagerten Naturparadies der Pakleni Inseln bildet sie Stadt ein einzigartiges Ziel für Yachten – von der ACI Marina Palmižana auf der Insel Sv.Klement gibt es Taxiboote nach Hvar Stadt.

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Sv.Klement & Pakleni Islands

Pakleni Inseln heisst die aus insgesamt 16 Eilanden bestehende, 10km lange Inselgruppe – und ohne sie wäre die gegenüberliegende Stadt Hvar nicht ganz so attraktiv. In den Buchten der Inseln Sv.Klement, Marinkovac und Sv.Jerolim ist viel Platz, hier können Luxusyachten ihre überdimensionalen Baderutschen ausklappen, was im engen Hafenbecken von Hvar Stadt nicht ganz so gut passen würde, auch einige idyllische Restaurants finden sich hier. Auf der grössten der Inseln, Sveti Klement, liegt auch die Siedlung Palmižana samt der ACI Marina mit 160 Liegenplätzen, eine Erweiterung der beschränkten Kapazität des 2,5sm entfernten Stadthafens von Hvar, zu dem im Sommer eine Taxibootverbindung besteht. Pakleni wird fälschlich mit ”höllisch” übersetzt, da das kroatische Wort dafür ähnlich ist. Richtiger dürfte die Variante mit der namensgebonden alten Bezeichnung für Schiffspech sein, das hier seit antiken Zeiten aus dem Harz der Pinien gewonnen wurde.

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Sv.Nedilja

Der Winzer Plenković und seine Familie beweisen mit dieser Anlage, dass sie nicht nur in der Flasche Besonderes kreieren. Hier wirft man vom unter Wasser gelegenen Weinkeller aus einen Blick auf die Fische des Meerwasserbeckens. Diese kann man sich am Grill zubereiten lassen, der auf der beschatteten Terrasse steht und wo auch Hummer, Muscheln und Fleischgerichte serviert werden. Im stilvollen Steingebädue kann man die dazu passenden Weine degustieren und natürlich günstig kaufen. Die Liegeplätze (5m Tiefe) verfügen über Wasser und Strom, Sanitäreinrichtungen sind vorhanden.

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Šćerdo

Der Insel Šćerdo liegt etwas mehr als 1,5sm südlich von Hvar, ihr Name bedeutet im Altslawischen ”lieblich”. Deswegen haben die Dominikaner wohl hier ein Kloster gegründet, dass jedoch seit dem 18.Jhdt. verlassen in der Bucht Mostir steht, Piraten und ein Erdbenen haben dazu geführt. Die grössere Bucht Lovišće, ebenfalls an der Nordseite, ist ein vielbesuchter Ankerplatz. Wegen der umnittelbaren Nähe zur Insel Hvar treten hier in der Nacht manchmal starke thermische Winde auf, auch der Ankergrund ist nicht optimal. Es sollte immer eine Landleine ausgebracht werden.

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VIS

Über Jahrtausende begehrt

Was über Jahrzehnte eine bittere Tatsache für die Inselbewohner gewesen sein mag, lässt heute den Individual – und Yachttourismus blühen: durch die erst 1989 erfolgte Aufhebung der militärischen Sperrzone, hat sich die Insel eine Unberührtheit bewahrt, die sie zur begehrten Destination macht. Es empfiehlt sich jedenfalls, eine Tour ins Inselinnerne zu unternehmen, um ein bisschen von der Insel zu kosten. Der Hauptort Vis mist seinem Fähranleger, dem Dominikanerkloster und dem im östlichen Teil der Bucht gelegenen Ortsteil Kut (wo es keinen Autoverkher gibt) ist meist erste Anlaufstelle. Eine Inselumrundung nach Komiža, der Besuch der nahegelegenen Insel Biševo mit seiner Blauen Grotte und eventuell auch ein Tauchgang zu einem der Wracks, sollten immer in Erwägung gezogen werden.

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Vugava

Ein seltenes Gewächs gedeiht auf der Insel, auf sandigen, mineralischen Böden: die Weinrebe Vugava. Daraus wird der gleichnamige Wein gekeltert, von den Insulanern auch ”Bugava” genannt. Ausgeglichene Säure, hoher Alkoholgehalt und Fruchtigkeit sind charakteristisch für diesen auch in Barrique gereiften Wein, der sehr lagerfähig ist und für Kenner zu den Highlights des kroatischen Inselweinbaus zählt.

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Stončica Bucht

Die Gebrüder Linčir betreiben ihre Taverne am malerischen Ende der tief einschneidenden Bucht, deren Einfahrt durch einen Leuchtturm leicht erkennbar ist. Der seichte Endbereich ist durch eine Absperrung für Schwimmer gesichert, das Restaurant liegt direkt am Sandstrand, nur durch hohes Schilf vom Wasser getrennt. Der Ankergrund ist sandig, 20 Bojen liegen in der Bucht. Man sitzt im Freien unter einer Überdachnung und geniesst die von den Gebrüdern kultivierten Gerichte – immer frisch von der eigenen Landwirtschaft oder vom eigenen Fang: Lamm, Ziege, oder Oktopus als Peka oder gegrillt.

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Biševo

Die Insel wird meist im Zusammenhang mit der Blauen Grotte auf der Ostseite erwähnt, einer Höhle, vor der man unmittelbar bicht ankern kann, die aber mit dem Dhingi befahrbar ist. In unmittelbar Nähe liegt der Kai von Mezuporat, an dem Yachten festmachen können. Für die Grotte wird Eintritt verlangt, den besten Lichteffekt hat man am Vormittag. Wer lieber Sandstrand hat, geht an der Westseite in der Bucht von Biševska luka vor Anker, dort gibt es auch Konobas.

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Komiža

Der Thunfisch – und Sardellenfang haben Komiža über Jahrhunderte geprAgt. Früher gab es 7 Fischfabriken in dem heute 1600 Einwohner zählenden Ort, heute keine einzige mehr. Die politische Entwicklung des vergangenen Jahrhunderts und das Ausbleiben der Fischschwärme haben bewirkt, dass durch Abwanderung mehr Menschen aus Komiža im Ausland leben als im Ort selbst. Das sehenswerte Fischereimuseum gibt Zeugnis einer traditionsreichen Vergangenheit. Geblieben ist ein malerischer Fischerort, in dem Gastronomie und Agrotourismus einen hohen Stellenwert haben.

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LASTOVO

Vom Seeräubernest zum Naturpark

Lastovo war wie die Insel Vis bis 1989 militärische Sperrzone, da wie dort heute ein Glücksfall für eine Insel, die eine hohe Attraktivität für Touristen hat. Lastovo ist grün und war schon immer ein bisschen anders, das mag mit der Seeräubervergangenheit der Inselbewohner zu tun haben. Tatsächlich stellt sich hier das Gefühl ein, auf einer Schatzinsel zu sein. Dazu sollte man aber sein Schiff verlassen, um den malerischen Hauptort zu sehen, anlegen kann man bei Sv.Mihajlo. Es mag seltsam anmuten, dass er vom Meer abgewandt im Inneren der Insel zu findet ist. Die auf der Insel Verbliebenen haben den Ort im Inneren wieder errichtet, manche sagen, von den Venezianern dazu gezwungen, um den Schiffsverkehr nicht mehr beobachten zu können. Heute herrscht in der Hochsaison reger Schiffsverkehr von jenseits der Adria, Lastovo ist während des Sommers Port of Entry, in Ulbi gibt’s eine Tankstelle beim Fähranleger und in Pasadur eine kleine Privatmarina am Betonkai.

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Zaklopatica

Wie in einem geschützten Hafenbecken liegt man in Zaklopatica, man ankert auf 15m oder liegt an einem der Restaurantstege. Zum Hauptort Lastovo sind es von hier etwa zweieinhalb Kilometer, Scooter oder Fahrrad kann man von einer Pension mieten, auch eine Tauchschule operiert im Hochsommer von hier aus.

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Skrivena Luka

Skrivena Luka bedeutet im kroatischen ”versteckter Hafen” – die Einfahrt in die Bucht ist aus der Ferne nur wegen des Leuchtturmes Struga leicht auszumachen. Hier hat Lastovo einen gänzlich anderen, felsigen Charakter, als der waldreiche Rest.

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KORČULA

Lebendiges Mittelalter kann man in Korčula Stadt spüren

Wie ein Magnet ragt der gleichnamige Hauptort der Insel Korčula in den Pelješki kanal und zieht die Yachten an. Am westlichen Kreuzfahrtpier liegt man vor den Mauren der Stadt, etwas den Vorherrschenden sommerlichen Winden ausgesetzt, östlich liegt die ACI Marina mit 150 Liegenplätzen. Korčula Stadt zählt zu den am besten erhaltensten mittelalterlichen Städten der Adriaküsten, vor allem abends versprüht sie unvergleichliches Flair. Östlich der Stadt und an der Südküste der Insel gibt es zahlreiche, kaum überlaufene Ankerbuchten mit interessanten Agrotouristikbetrieben, die ein Eintauchen in die bemerkenswerte Weinwelt der Insel ermöglichen.

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Zavalatica

Das Haus des Winzers Krajančić steht direkt in der Žitna Bucht, in der man vor Anker gehen kann – gleich neben dem Ort Zavalatica. Hier begleitet er Gäste auf ihrer Reise zu den Essenzen der Insel, die in seinem Fall fast immer mit der Rebsorte Pošip zu tun haben. Seine Kreationen haben internationale Beachtung gefunden, Pošip Intrada ist eine davon. Der auch als Poet tätige Winzer möchte seine Sicht der Insel Gästen vermitteln – es ist die Sicht eines Künstlers. Fischgerichte begleiten die Degustation, unbedingt vornmelden. Im Hafen von Zavalatica ist kaum Platz für Yachten.

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Gradina Bucht

Die Gradina Bucht ist wegen ihres hellen Sandgrundes ein beliebter Ankerplatz, das Restaurant direkt am Ufer hat eine Betonmole nur für Dhingis und 7 Bojen in der Bucht.

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PELJEŠAC

Wer sich für guten Wein und Austern begeistern kann, sollte Kurs auf diese Halbinsel nehmen

Nur durch einen knapp 1,3km breiten Landstreifen ist die 70km lange Halbinsel mit dem Festland verbunden. Das charakteristische dieser Insel ist vom Schiff aus schwer zu erschliessen, nur an den beiden Enden bei Ston und Lovište gibt es nennenswerte Anlegmöglichkeiten und Buchten. Dazwischen liegen die Orte Orebić, Trstenik und Žuljana and der Südküste. Den besten Zugang zur Insel findet man über den Wein, denn hier sind Kroatiens Rotweine von Weltruf zu Hause, wie der Dingač, der Grand Cru der Plavac Mali Traube, und der Postup. Gemeinsam mit den Austern und Salz aus den Salinen von Ston hat der kulinarische Purist schon drei Grundnahrungsmittel, die einem diese Pelješac Halbinsel nahe bringen. Fehlt nur noch eine Wanderung in die schroffen Gebirge des Mittelteils der Halbinsel.

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Ston & Mali Ston

Manche sagen, der Stonski Kanal sei nicht einfach zu befahren, da der Wasserstand um bis zu 1m schwankt und die Tiefe der engen Fahrrinne nur 2,5m beträgt. Aber an seinem Ende warten Dinge auf die Seefahrer, die ein bisschen Aufmerksamkeit beim Navigiener mehr als wert sind. Von weitem erkennt man bei Annäherung an Ston nämlich die längste Festungsmauer Europas. Durch diese Mauer war der Zugang zur Pelješac Halbinsel kontrollierbar und eine der damals wichtigsten Einnahmequellen der Republik Ragusa (Dubrovnik) bestens geschützt: die Meerwassersaline von Ston. Am anderen Ende der Mauer, bei Mali Ston, werden im flachen und sauberen Wasser Austern gezüchtet, in den Lokalen der beiden Orte werden sie in verschiedensten Varianten angeboten. Im breiteren Teil des Kanals, vor Broce, kann man auch gut ankeren, von hier sind es dann gut 3km auf der Strasse bis Ston.

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Duba Bucht

Am Beginn des Pelješki Kanals, der Meerenge zwischen Pelješac und Korčula, liegt das im Vorjahr eröffnete und komplett neu renovierte Fischerhaus. In der einsamen Bucht liegen 8 Bojen aus. Direkt am Kiesstrand steht eine Pergola. Der Besitzer empfiehlt immer eine Reservierung, damit einem genussvollen Besuch nichts im Wege steht. Der Sohn des Barsa Besitzers aus Lovište zählt auf die gastronomische Erfahrung seiner Familie, hier werden Produkte aus eigenem, biologischen Anbau angeboten, das Fischund Meeresfrüchtemenu täglich neu zusammengestellt.

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Kobaš

Knapp zwei Seemeilen nach Beginn des Stonski Kanals liegt das Dorf in einder Bucht am Südufer. Die Restaurants dort haben alle Anlegemöglichkeit. Der abgeschiedene Ort ist ein beliebter Platz um nach einem Kurzbesuch in Ston zu übernachten und besteht nur aus wenigen Häusern.

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Trstenik

Einst ein wichtiger Hafen für den Weinexport, geht es heute eher beschaulich zu. Man ankert auf 5m vor dem Kiesstrand des Ortes, an der Mole hat es 4m Tiefe. Trstenik ist einer jener zurückgezogenen Plätze, die Segler wegen ihrer Ursprünglichkeit schätzen.

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ELAPHITI ISLANDS

Die südlichste Inselgruppe Dalmatiens war im Sommer immer kühler Fluchtpunkt

Die drei Inseln (Šipan, Lopud, Koločep) sind die grössten von den insgesamt 13 zu den Elaphiten gehörenden Inseln. Subtropische Vegetation findet man hier, überlaufen ist keine der Inseln, trotz der Nähe zu Dubrovnik. Derern Bewohner errichteten zahlreiche Sommerresidenzen auf den Elaphiten. Der Name leitet sich vom griechischen Wort für Hirisch ab. Die Ankerbuchten und Anlegeplätze sind zahlreich, ein ideales Gebiet für Nautiker.

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Ausgewogenheit ist hier das Thema, das in allen Gerichten variiert wird, was immer man glaubt schon zu kennen, in diesem Restaurant lernt man es auf neue Art schätzen. Garnelen mit hausgemachtem Essig oder Oktopusbällchen (Polpetta) zum Beispiel. Das über die Landesgrenzen bekannte Familienrestaurant wird mittlerweile vom Sohn geführt, die Eltern haben den Grundstein für die eigenstAndige Küche gelegt. Auf der Terrase weht immer eine kühle Briese, festmachen kann man an den 3 Bojen vorm Restaurant, ankern in der Bucht ist nicht kostenpflichtig.

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Koločep

Die in den 1930er Jahren errichtete Villa mit ihrem parkAhnlichen Garten reflektiert am besten, was die reichen Kaufleute Dubrovniks schon immer auf den Elaphiten zu kultivieren wussten: elegante Zurückgezogenheit und Romantik – alles mit einer kühlen Brise. Das am westlichen Ende der Bucht von Donje Čelo auf Koločep gelegene Anwesen verfügt über eine 14m lange Mole mit 4 Moorings. 2 Bojen, an denen mehrere Boote festmachen können, liegen davor. Auf der Terrase mit Loungebar wird ein eleganter Mix aus Internationalem mit Dalmatinischen serviert, von Gazpacho bis Oktopuspeka (2h vorbestellen).

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MLJET

Die grünste der kroatischen Inseln hat wohl auch schon Odysseus fasziniert

Schon in der Odysee wird Mljet erwähnt – als Heimat der Nymphe Calypso, bei der Odysseus sieben Jahre verbringt. Bis heute durchaus plausibel – bei der grandiosen Natur, die die Insel zu bieten hat möchte man selbst ohne Nymphe länger verweilen und da tut es nichts zur Sache, dass auch Andere im Mittelmeer behaupten, die Insel der Calypso gewesen zu sein. Mljet hat mit seinem Naturpark, den Salzseen und dem Benediktinerkloster auch ohne Nymphengeschichte viel zu bieten. Die Insel ist nahezu vollständig bewaldet, was sie von den anderen kroatischen Inseln unterscheidet. Mit dazu beigetragen dürfte ein Gesetz von Anfang 1400 haben, das nicht genehmigte Rodungen unter Strafe stellte und jungen Paaren bei Heirat vorschrieb, Weinreben, Oliven- und Feigenbäume zu pflanzen. Vor allem der westliche Teil mit dem Nationalpark ist Ziel der Yachten , im Osten geht es beschaulicher zu.

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Polače

Der Ort liegt im Nationalparkbereicht, eine Gebühr wird von jeder Yacht in der Bucht erhoben. Von hier aus starten die Besichtigungen der Salzseen und des Klosters, Fahrräder kann man mieten. Die Mole des Ortes ist unter den Restaurants aufgeteilt.

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Veliko & Malo Jezero

Das Gebiet der beiden Karstseen bildet die Hauptattraktion des Naturparks, vor allem das auf einer Insel im Veliko jezero gelegene Kloster. Die Seen sind untereinander und mit dem Meer verbunden. Die Zufahrt für Schiffe durch den natürlichen Kanal vom Meer ist gesperrt. Um das Naturschutzgebiet zu besuchen legt man in Pomena oder Polače an.

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Saplunara

Saplunara stellt das besuchauliche östliche Ende von Mljet dar, eine Anker – und Badebucht mit Sandstrand. Gegenüber, nördlich der Landenge, in die die Bucht einschneidet, liegt der Ankerplatz Podškolj.

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DUBROVNIK

Der Würde dieser Stadt kann auch ein Millionenpublikum nichts anhaben

Es gibt viele Gründe, warum die einstige Republik Ragusa bis heute eine Strahlkraft hat, die eineinhalb Million Touristen pro Jahr dorthin lockt. Einer könnte der Leitspruch bei der Stadtfestung Lovrijenac sein: ”Freiheit verkauft man nicht für alles Gold der Welt”. Ein anderer die Tatsache, dass in Dubrovnik die Sklaverei Anfag 1400 verboten wurde. Anlegen in Dubrovnik will gut geplant sein. Der Altstadthafen Gradska luka – unten im Bild – im Osten der Stadtmauren kann nicht von Yachten angelaufen werden, allenfalls kann man davor ankern. Dort wo die grobben Cruiser anlegen, im Stadthafen Gruž nordwestlich der Altstadt, herrecht reger Verkehr, und Liegeplätze an der Mole sind eher für grosse Yachten reserviert. Dort ist auch die Zollstelle. Die kleine Marina des Segelklubs Orsan in Gruž ist nur Clubmitgliedern vorbehalten. Von Gruž aus sind es ca. 2,5km bis zur Altstadt. Bleibt noch die ACI Marina im tief einschneidenden Flusstal der Dubrovačka, an dessen Ende sich die Marina mit 425 Liegeplätzen befindet. Anfragen, ob Platz ist, kann nie schaden. Von hier sind es dann knappe neun Strassenkilometer mit dem Bus zur Altstadt. Auch die elf Kilometer entfernte Bucht von Zaton sollte man in Betracht ziehen.

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The Rector’s Palace

Prächtiger könnte er sein, der einstige Regierungssitz der Republik Ragusa, aber Übertreibung war keine Eigenschaft der Adelsrepublik. Weder im baulichen noch im politischen. Der für einen Monat gewählte Rektor, der Repräsentant der Republik, residierte hier abgeschirmt von der Öffentlichkeit, nur zu Amtsgeschäften drufte er den Palast verlassen und war somit schwer hinter den Kulissen beeinflussbar. Der Rektor war Mitglied des Kleinen Rates, dem auch die Richter angehörten. Zu seinen Aufgaben gehörte auch das tägliche Öffnen und Schliessen der Stadttore. Durch die extreme zeitliche Beschränkung des Amtes war dem Entstehen diktatorischer Elemente ein Riegel vorgeschoben, den viele andere Republiken bis heute gut gebrauchen könnten.

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CAVTAT

Die südlichste Hafenbucht Kroatiens und das Tor zum fruchtbaren Konavle Tal

Cavtat bildet das südliche Ende der kroatischen Küste, der Ort liegt teilweise auf einer grünen Halbinsel, hier herrscht eine beschauliche Uralubsidylle. Er ist die letzte sichere Anlegemöglichkeit vor der Grenze zu Montenegro. In der Hafenbucht herrscht reger Verkehr, am Zollkai kann ein – und ausklariert werden. Das Ankern in dieser Hafenbucht ist gebührenpflichtig, in der Ostlicheren Tiha Bucht liegt man etwas unruhig, dafür werden hier keine Gebühren erhoben. Gleich hinter Cavtat liegt der Flughafen Dubrovniks, Čilipi und das fruchtbare Konavle Tal mit seinem Zypressen, das auch der Garten von Dubrovnik genannt wird. Die Siedlungsgeschichte von Cavtat reicht bis in die Antike zurück, der griechische Name war Epidaurus. Von hier aus soll im 7. Jahrhundert der damalige Felsen besiedelt worden sein, auf dem die heutige Stadt Dubrovnik liegt.

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